HFW für Mammut - waste no waste

«Der Wert von Stoffresten» – wie ein Student der Höheren Fachschule Wirtschaft die Corporate Responsibility von Mammut pusht

Frank Brun schloss 2019 sein Studium der Höheren Fachschule Wirtschaft am zB. Zentrum Bildung ab. Er arbeitet als Head of Inventory Management bei Mammut und verband in seiner Diplomarbeit «Der Wert von Stoffresten» auf sehr nachhaltige Weise die Theorie mit der Praxis.

Als er sich ein Thema für die Abschlussarbeit suchte, entschied er gleich nicht nur eine wissenschaftliche Arbeit schreiben zu wollen, sondern die theoretischen Ansätze auch praktisch umsetzbar zu machen. Die Grundidee war, ein ökologisch nachhaltiges Projekt zu skizzieren, dass unbedingt betriebswirtschaftlich rentabel sein muss, um eine Chance auf Realisierung zu bekommen. So entstand die Idee aus Stoffreste, die bei Mammuts Kleiderherstellung anfallen, eine eigene T-Shirt-Kollektion zu machen. 

nicht einfach: der Weg in die Umsetzung

Er kommunizierte seine Diplomarbeit natürlich auch an Mammut selbst. Die Idee fand Gehör und damit ihren Weg in die Umsetzung. «Die Praxis hat dann gezeigt, dass sicher nicht alles Theoretische in direkter Form umgesetzt werden kann», so Frank Brun. Entsprechend dem Motto: «Fehler machen und schnell daraus lernen!» wurde konsequent am Projekt weitergearbeitet. Die Kollektion ist heute Bestandteil der Mammut WE CARE Strategie für verantwortungsvolle Premiumprodukte:

Im Rahmen der WE CARE Strategie ist Mammut bestrebt, den ökologischen Fussabdruck der Produktionsprozesse und Produkte zu minimieren, um so natürliche Ressourcen zu schützen. Das 2019 ins Leben gerufene Leftover-Projekt setzt an diesem Punkt an. Die Herstellung von Outdoor-Bekleidung führt aus verschiedenen Gründen zwangsläufig zur Entstehung von Stoffresten. Diese werden meist gelagert oder weggeworfen – ein Problem, das in der Branche weit verbreitet ist.

Mammuts waste no waste Philosophie

Mammut wirkt der Verschwendung von Ressourcen entgegen und nutzt jetzt diese Stoffreste, um qualitativ hochwertige Produkte herzustellen. In einem ersten Schritt sind es die T-Shirts, die in verschiedenen Styles und Farben ab sofort erhältlich sind. Dafür werden Reststoffe verwendet, die beim Zuschnitt anderer Mammut Produkte anfallen und ansonsten gesammelt und entsorgt würden. Die Produkte aus der Leftover-Kollektion sind das Ergebnis aktiver Müllvermeidung und geben ungenutztem Material einen neuen Zweck.

«Wir wollen das weltweit wachsende Entsorgungsproblem transparent ansprechen und einen Lösungsansatz für unser Unternehmen präsentieren. Mit den bunten T-Shirts aus unseren Leftovers haben wir etwas Einzigartiges gemacht. Und dies ist lediglich das Erste aus einer neuen Reihe an Produkten, die mit Reststoffen hergestellt werden soll», so Adrian Huber, Corporate Responsibility Verantwortlicher bei Mammut. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Leftover-Kollektion um weitere Produkte wie Softshell-Jacken oder Taschen ergänzt. So setzt Mammut wertvolle Ressourcen sinnvoll ein – ganz im Sinne von Waste no Waste. **

Die HFW hat geholfen

Frank Brun sagt, sein HFW Studium am zB. hat ihm geholfen, Aspekte und Modelle aus dem Projektmanagement, der Beschaffung, dem Controlling wie auch aus Marketing und Verkauf in das Projekt einzubringen. Seiner Ansicht nach ist es nicht unbedingt das Projektergebnis mit einer guten CR Story und zusätzlichem Umsatz, was ihn im Job weiterbringen wird, sondern das, was er auf dem Weg dorthin gelernt hat, das gelte im Übrigen für das gesamte HFW Studium.

Im Namen von Frank Brun danken wir Andi Markstahler für den starken persönlichen Support, Pino Stranieri «für die ganzen Kommunikations- und Präsentationstechniken» und Angelina Mutzner für die perfekte Organisation.

 

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