Dominic Hug

Dominic Hug Absolvent HFMK

Verkauf und Marketing ergänzen sich wunderbar.

Dominic Hug
Absolvent HFMK 2015

Wieso interessiert Sie die Richtung Marketing?
Bereits als ich noch bei einer Versicherung arbeitete, hat mich die Materie interessiert. Verkauf und Marketing ergänzen sich wunderbar. Marketing hat mich interessiert, weil es für Unternehmen zentral ist. Wie der Verkauf auch, bringt das Marketing den Umsatz. Klar braucht es für eine gut funktionierende Unternehmung die anderen Bereiche wie Personal, Qualitätsmanagement, Rechnungswesen etc. ebenfalls.

Wie ist es, in einem 2-Mann-Familienbetrieb zu arbeiten?
Mein Vater und ich ergänzen uns sehr gut und sind ein gutes  Team. Er bringt als langjähriger Personalchef und selbstständiger Unternehmer die Erfahrung mit. Er hat seinerzeit auch ein betriebswirtschaftliches Studium absolviert. Ich bringe neue Ideen und Gesichtspunkte ein. Mein Vater ist offen für Neues und ich kann meine Ideen stets einbringen.

Wieso haben Sie sich für das Studium an der Höheren Fachschule für Marketing HFMK entschieden?
Ich bin grundsätzlich ein Verkäufer. Das bin ich auch in der jetzigen  Funktion. Die HUG Personalberatung ist zwar eine Personalberatung und Stellenvermittlung, aber es geht grundsätzlich auch um den Verkauf. Ich suchte eine passende Weiterbildung, die auf dem Verkauf und Marketing aufbaut. Nebst dem Verkauf reizten mich sämtliche Teilbereiche des Marketings. Wie bringe ich ein Thema einer Zielgruppe näher? Wie erstelle ich ein Marketingkonzept? Jeder Unternehmer macht Marketing, ob bewusst oder nicht. Und ich wollte das Marketing vertiefen und verstehen, was ich genau mache. Das HFMK-Studium verknüpft all diese Dinge und ist ergänzend dazu eine sehr gute  Generalistenausbildung.

Was ziehen Sie für ein Fazit über die letzten drei Jahre?
Ich habe in diesen drei Jahren wahnsinnig viel gelernt und mir ein grosses Wissen angeeignet. Vom Betriebswirtschaftlichen her sehe ich Zusammenhänge von einer gut funktionierenden Unternehmung und kann diese in der Praxis ummünzen. Wir sind von Dozierenden unterrichtet worden, die selber Unternehmen erfolgreich führen und Spezialisten in ihrem Fachgebiet sind. Der Praxistransfer ist in der HFMK sehr hoch. Positiv war auch der Klassenzusammenhalt und allgemein die Zusammensetzung der Klasse. Wir hatten uns ergänzt, angespornt und unterstützt. Auch die Beziehung zum Studiengangleiter Rolf Schmalz war positiv. Er war nicht nur Studiengangleiter, sondern unterrichtete uns auch.

Was nehmen Sie persönlich mit?
Mit Drucksituationen umzugehen – Durchhaltewillen gehört bei einem dreijährigen «Verkauf und Marketing ergänzen sich wunderbar.» Studium dazu. Auch wenn es manchmal nicht ganz einfach war, vor allem gegen Ende des Jahres, wenn die Prüfungen stattfanden. Es ist mir aber gelungen, alles unter einen Hut zu bringen, indem ich meine Prioritäten anders setzte. Mein Umfeld verstand, wenn ich nicht viel Zeit hatte oder meine Stimmung manchmal «im Keller» war. Auch meine Sozialkompetenz hat sich in diesen drei Jahren verändert. Ich bin persönlich in diesen drei Jahren viel reifer geworden. Ich kann heute mit Entscheidungsträgern aus der Wirtschaft auf gleicher Ebene kommunizieren. Ich kann mitreden und verstehe die Zusammenhänge. In diesen drei Jahren bin ich reifer und ein besserer Gesprächspartner geworden.

Wem empfehlen Sie das Studium?
Personen, die Freude an Verkaufs- und Marketingthemen haben, die aber auch über den Marketing-Tellerrand hinausschauen möchten und eine Generalistenausbildung suchen. Ich könnte mir auch gut Personen vorstellen, die das MarKom oder die Weiterbildung zum Marketingfachmann mit eidg. Fachausweis absolviert haben und die sich nun noch die betriebswirtschaftlichen  Grundlagen aneignen möchten.

Wie geht es bei Ihnen weiter?
Ich werde im Moment sicherlich eine Pause mit Weiterbildungen einlegen und erst einmal arbeiten. Im Fokus steht das Umsetzen der Strategie der HUG Personalberatung, die Teil der Diplomarbeit ist. Irgendwann möchte ich mich aber bestimmt weiterbilden, höchstwahrscheinlich mit einem NDS, in welche Richtung ist noch nicht ganz klar, evtl. im Bereich Personalwirtschaft.

Wir bedanken uns für das  Interview und wünschen Ihnen alles Gute.