Dominique Wolf

Dominique Wolf

Erste positive Erfahrungen unseres neuen Lehrgangskonzepts der Marketingund Verkaufsfachleute

Dominique Wolf
Teilnehmerin Marketingfachfrau

Frau Dominique Wolf absolvierte zuerst erfolgreich die Ausbildung «Dipl. Assistent/ in Marketing und Verkauf» und ist zurzeit in der anschliessenden Weiterbildung zur Marketingfachfrau mit eidg. Fachausweis im zB. Zentrum Bildung in Baden. Sie arbeitet bei der Neuen Aargauer Bank als Kundenberaterin für Basisprodukte und als Stellvertretung der Regionenleiterin für Basisprodukte. Sie erzählt uns über ihre Ziele, wie sie versucht im Marketing Fuss zu fassen und wie wichtig es ist, sich heutzutage weiterzubilden.

Was hat Sie zum Entscheid motiviert, eine Ausbildung im Marketing anzugehen? Arbeiten Sie schon in dieser Branche oder möchten Sie ins Marketing einsteigen?
Das Fachgebiet Marketing hat mich schon sehr früh interessiert. Vor meiner aktuellen Tätigkeit bei der NAB habe ich im Thermalbad Zurzach als Sachbearbeiterin Administration und Marketing gearbeitet, wobei ich jedoch vorwiegend administrative Angelegenheiten bearbeitete. Dennoch konnte ich so erste Erfahrungen in der gewünschten Fachrichtung sammeln. Dass ich in der Branche «Marketing» weiter Fuss fassen und mich weiterbilden und entwickeln möchte, stand schon länger fest. Ich wusste jedoch lange Zeit nicht, auf welchem Weg ich mich weiterbilden wollte; FH Studium, Weiterbildung, Vollzeit, Teilzeit? Als ich vom Reisen zurückkehrte, habe ich mich neben einem neuen Job ebenfalls über allfällige Weiterbildungsmöglichkeiten informiert, wobei ich dann auf den Lehrgang mit eidg. Fachausweis für Marketing- und Verkaufsfachleute gestossen bin. Da Arbeitsstellen im Marketing sehr begehrt sind, ist es  dementsprechend sehr schwer, eine Stelle zu erhalten – ohne entsprechende Weiterbildung im genannten Bereich nahezu unmöglich. Da ich keine Zeit mehr verlieren wollte, habe ich mich dann umgehend für den Lehrgang angemeldet, mit der Hoffnung, neben der Fortbildung meiner Kenntnisse ebenfalls die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu steigern, als diplomierte Assistentin Marketing und Verkauf.

Wie viel Zeit müssen Sie nebst dem Unterricht noch zuhause investieren?
Die Vor- und Nachbereitung neben dem Unterricht sind unabdingbar. Man muss einiges an Freizeit in die Weiterbildung investieren, da es sehr viel an Informationen und Schulstoff zu verarbeiten gibt. Vieles passiert neben dem Unterricht im Selbststudium und ich betrachte den Unterricht als «Leitfaden». Mit vorausschauender Planung sowie stetiger Vor- und Nachbearbeitung ist es aber auf jeden Fall machbar.

Wie nehmen Sie den Praxis-Transfer wahr? Konnten Sie bereits einige Themen direkt im Alltag anwenden?
Obwohl ich in meinem momentanen Arbeitsalltag vorwiegend mit dem Thema Verkauf konfrontiert werde und weniger direkt mit dem Thema Marketing, fallen in der Praxis doch einige Situationen an, bei welchen ich diverse Themen des Unterrichts anwenden kann. Das Wissen, welches im Studiengang vermittelt wird, ist breit gefächert und bietet einem neben Fachwissen auch die Möglichkeit, diverse Alltagssituationen aus dem Geschäft differenziert zu betrachten. Ebenfalls werden Themen behandelt, welche branchenunabhängig im Arbeitsalltag genutzt werden können, wie beispielsweise das Projekt- und Selbstmanagement. Einiges davon hat mich schon bei diversen Projektarbeiten, der Erstellung von Konzepten, bei der Tätigkeit als Stellvertretung bzgl. der Führung von Teammitgliedern oder bei Präsentationen unterstützt. Zudem werden im Unterricht immer wieder sehr viele praxisbezogene Beispiele gemacht oder Aufgaben gestellt, welche wir am Beispiel unseres Arbeitgebers lösen müssen. So werden viele Beispiele aus verschiedenen Unternehmen und Branchen zusammengetragen.

Haben Sie während der Ausbildung auch interne Prüfungen, indem Sie bereits auf die eidg. Berufsprüfung vorbereitet wurden?
Die Prüfung zur diplomierten Assistentin Marketing und Verkauf war eine interne Prüfung des zB. Zentrum Bildung und entspricht im Aufbau dem Prüfungsteil 1 der eidg. Prüfung. Dies war eine gute Standortbestimmung und man konnte zudem wertvolle Prüfungserfahrung sammeln. Im kommenden Herbst werden wir im Rahmen der Fachausweis-Ausbildung eine interne Prüfung absolvieren, welche analog zur eidgenössischen Prüfung aufgebaut ist.

Was würden Sie am Lehrgang ändern?
Dass dieser Lehrgang in der Form, in welcher er nun angeboten wird, neu ist, war am Anfang sicherlich auch ab und an spürbar. Die Dozenten mussten sich ebenfalls an die neue Struktur und Aufgabenstellung bzgl. der  eidgenössischen Anforderungen gewöhnen. Konkrete Änderungsvorschläge habe ich bis anhin jedoch nicht.

Herzlichen Dank für das Interview. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und alles Gute.