zB. News Erfahrungsaustausch DH 1

Am 4. November 2026 trafen sich Berufsbildner*innen der Abteilung Detailhandel am zB. zum Erfahrungsaustausch. Mit dabei war Roy Ferrari, Berufsinspektor des Kantons Aargau. Im Mittelpunkt standen die anspruchsvolle Ausbildungsarbeit in den Lehrbetrieben, das Lernen voneinander und praktische Impulse für den Alltag.

Zum Auftakt informierte Maria Rolli, Konrektorin Grundbildung Detailhandel, über aktuelle Themen aus dem zB. Dazu gehörten Prüfungen und Nachprüfungstermine, das schulNetz-Portal sowie der Nachteilsausgleich. Auch die Unterrichtsbesuche im Rahmen des Classroom Walkthroughs und des kollegialen Feedbacks wurden vorgestellt.

Gemeinsam die «Knacknüsse» des Ausbildungsalltags angehen

Im anschliessenden Workshop brachten die Teilnehmenden aktuelle Herausforderungen anonym ein und diskutierten gemeinsam mögliche Lösungen. Ein «Stimmungsbarometer» machte unterschiedliche Sichtweisen sichtbar: Wann ist ein Profilwechsel sinnvoll? Welche Erwartungen dürfen an Lernende gestellt werden? Und wie können Berufsbildner*innen bei Schwierigkeiten frühzeitig handeln?

Im «Praxis-Lab» vertieften die Gruppen diese Fragen anhand von vier realitätsnahen Fällen. Dabei ging es um Erwartungen, Feedback und Konsequenzen, mögliche Profilwechsel, das Erkennen von Frühwarnzeichen sowie die Balance zwischen Begleitung und Selbstständigkeit. Die Teilnehmenden erarbeiteten konkrete Handlungsmöglichkeiten und hielten fest, was sie im eigenen Ausbildungsalltag ausprobieren möchten.

Persönlicher Austausch mit Mehrwert

Der kleine Rahmen ermöglichte offene Gespräche und einen persönlichen Austausch. Die Berufsbildner*innen teilten Erfahrungen aus unterschiedlichen Lehrbetrieben und nahmen neue Anregungen für ihre Arbeit mit.

Die Rückmeldungen zum Anlass waren durchwegs positiv. Für künftige Treffen wünschten sich die Teilnehmenden einen früheren Beginn, damit noch mehr Zeit für Gespräche bleibt. Beim abschliessenden Apéro wurde der Austausch in geselliger Runde fortgesetzt.

Herzlichen Dank an Roy Ferrari und alle Teilnehmenden für ihre Beiträge und ihr Engagement in der Berufsbildung.

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Standort Brugg