Lehrvertrag

Für alle drei- und vierjährigen Grundbildungen, die mit einem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) sowie für alle zweijährigen Grundbildungen, die mit einem Eidgenössischen Berufsattest (EBA) abschliessen, gilt ein einheitlicher Lehrvertrag. Dieser muss vor oder spätestens zu Beginn einer beruflichen Grundbildung vorliegen und muss von den Lehrbetrieben der Abteilung Berufsbildung und Mittelschule zur Genehmigung vorgelegt werden. Der Lehrvertrag regelt die Art und die Dauer der beruflichen Grundbildung, den Lohn, die Probezeit, die Arbeitszeit und die Ferien. (Info des Kantons (BKS))

Nutzen Sie die Möglichkeit in einem Arbeitsgang den Lehrvertrag auszufüllen und damit direkt die Berufsschulanmeldung vorzunehmen:

Elektronischer Lehrvertrag

Anleitung zur elektronischen Erfassung des Lehrvertrages

Anleitung

Eine separate Berufsschulanmeldung ist nach der Anmeldung nicht mehr notwendig. Ihre Daten werden automatisch an uns übermittelt.

Umwandlung Lehrvertrag

Die Umwandlung des Lehrvertrages im Beruf Kaufmann/Kauffrau EFZ ist erforderlich, wenn im gleichen Lehrbetrieb innerhalb des Lehrberufs ein Profilwechsel erfolgt. (Ein Wechsel in die Attestausbildung bedingt in jedem Fall eine Auflösung des bisherigen Lehrvertrags sowie den Abschluss eines Attestlehrvertrags.)

Ablauf
Schritt 1: Der Lehrbetrieb füllt den Antrag auf Vertragsumwandlung in dreifacher Ausführung aus.
Schritt 2: Die lernende Person und eine gesetzliche Vertretung (erziehungsberechtigte Person) sowie der Lehrbetrieb unterschreiben alle drei Exemplare des Antragsformulars.
Schritt 3: Der Lehrbetrieb reicht die drei Exemplare des Antrags ein an das Departement Bildung, Kultur und Sport, Abteilung Berufsbildung und Mittelschule, Bachstrasse 15, 5001 Aarau.

Fristen & Termine
Keine Einschränkungen. Jederzeit möglich.

Kosten
Keine

Formular

Vertragsumwandlung

Nützliche Links

Beratung für Lernende

Lernende mit Behinderung: 
Nachteilsausgleich

Kontakt Kanton:
Amt für Bildung, Kultur & Sport

 

überfachliche Kompetenz (üfK)

Die Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen (MSS) werden durch das Lerngefäss «Überfachliche Kompetenzen» (ÜfK) gefördert.

Für die Vermittlung und Anwendung der MSS stehen im 1. Lehrjahr 40 Lektionen zur Verfügung.

Die Hälfte der Lektionen wird im regulären Stundenplan des 1. Semesters eingebaut. Die andere Hälfte wird für spezielle Projekthalbtage (ÜfK 1 – 5) verwendet.

Planung der Module

Zeitpunkt
Standort
üfK-Modul Nr.
Mittwoch,
1. Schulwoche
(nach Sommerferien)
Baden
Bad Zurzach
1.1 / 1.2 / 2
  Brugg 1.1 / 1.2 / 4
Mittwoch,
2. Schulwoche
(nach Sommerferien) 
Baden
Bad Zurzach
1.3 / 3 / 4
  Brugg 1.3 / 3 / 2
Mittwoch,
3. Schulwoche
(nach Weihnachtsferien) 
alle Standorte 5


Inhalte der Module

üfK-Modul Nr.
Anzahl Lektionen
Inhalt
1.1 2 Informationen zum Lehrstart
Die Lernenden erhalten wichtige Informationen zur schulischen Ausbildung und lernen das Absenzenwesen sowie die Hausordnung kennen.
1.2 2 Repetition & weitere Informationen
Von Ihrer Klassenlehrperson erhalten die Lernenden weitere Informationen zum Schulbetrieb (Lernordnung, Richtlinien für Prüfungen und Zeugnisnoten). Am Ende des
Halbtags repetieren die Lernenden wichtige Informationen zur schulischen Ausbildung.
1.3 1 Erfolg in der Berufsausbildung
Die Lernenden erhalten von Frau Dania Del Sole-Keusch, Coach Berufsbildung, wichtige Informationen und Tipps zum Einstieg in die Berufsausbildung.
2 4 KV-Berufsknigge für Lernende
Die Lernenden erfahren, wie sie sich gegenüber Mitarbeitenden, Vorgesetzten und Kunden höflich und professionell verhalten. Umgangsformen, Begrüssungsregeln, Small
Talk und Körpersprache und Dresscode sind Inhalte des Seminars.
3 4 Klassenleitbild
Die Lernenden erarbeiten gemeinsam Klassenziele und stellen diese anschaulich auf einem Plakat dar.
4 4 Medienbildung & Prävention
Ab dem Übertritt in die Berufsbildung wird von den Jugendlichen ein reiferes und angemessenes Medienverhalten erwartet. Der Projekthalbtag befasst sich mit aktuellen Themen der Medienbildung und der Prävention.
5 5 Lernstrategien
Mit Hilfe eines Tests bekommen die Lernenden Hinweise zu ihren Stärken und Schwächen bei Lernstrategien. Im Rahmen einer Werkstatt erhalten die Lernenden Tipps zur Verbesserung von Lernstrategien. Gute, sinnvolle Massnahmen werden am Schluss in einem Lernvertrag festgehalten.

ausserdem in der 3. Schulwoche: Betriebsbesichtigung: Die Lernenden besuchen während eines Halbtags in Begleitung der Klassenlehrperson ein Unternehmen in der näheren Umgebung.

Infos als PDF

Standort Brugg

Standort Bad Zurzach