News 1.7.2021 - Handelsschule & Technischer Kaufmann

Andi Steinmann, einer unserer Studenten aus Brugg, hat uns erzählt, wie und warum er erst die Handelsschule und dann den Lehrgang zum Fachausweis der Technischen Kaufleute absolvierte. Eine interessante Geschichte für die Studenten unseren neues Lehrgangs, der im August in Baden garantiert startet:

Lieber Herr Steinmann. Sie sind angehender Technischer Kaufmann mit eidg. Fachausweis. Welchen Lehrabschluss haben Sie gemacht und wie sahen Ihre ersten Jahre im Berufsleben aus?
Ich habe die 4 jährige Lehre als Automobil-Mechatroniker EFZ im Bereich Nutzfahrzeuge absolviert. Danach bin ich direkt in die RS als Motormechaniker (Durchdiener) gestartet. Ich wurde zum «Weitermachen» ausgewählt und habe nach der Unteroffiziersschule die Funktion «Werkstattchef» übernommen. Diese Funktion und das Team gefielen mir so sehr, dass ich als Zeitmilitär (befristet)  ein Jahr dort geblieben bin. 

Nach dem Militär habe ich als Automobil-Mechatroniker gearbeitet und vor zwei Jahren, dank der Handelsschule edupool.ch, ins Büro wechseln können. 

Nun arbeite ich als Kundenauftragsmanager im Bereich Logistik und Finanzen.


Warum haben Sie sich damals für die Weiterbildung Handelsschule edupool.ch entschieden?

Ich habe mir Gedanken zu verschiedenen Weiterbildungen gemacht. Im Fokus stand damals auch schon der Technische Kaufmann. Ich habe mich dann für die Handelsschule edupool.ch entschieden, da Sie mir in kurzer Zeit einen kaufmännischen Abschluss «light» ermöglicht und gute Grundlagen in allen administrativen Fächern vermittelt. 

Das Ziel der Handelsschule edupool.ch war für mich, das nötige Rüstzeug für einen Wechsel aus dem Handwerk in die administrative Tätigkeit zu erhalten. Dieses Ziel habe ich 2019 direkt nach der Handelsschule edupool.ch erreicht.
 

Weshalb starteten Sie quasi direkt nach der Handelsschule den Lehrgang zum Technischen Kaufmann?

Man sagt ja: «Kein Abschluss ohne Anschluss». Mein Ziel war es, bereits während der Handelsschule edupool.ch den Technischen Kaufmann zu absolvieren. An die Handelsschule gibt es viele Anschlussmöglichkeiten. 

Der Technische Kaufmann hat aufgrund meines Werdeganges und meiner Ziele am besten gepasst. Aufgrund meines beruflichen Wechsels im 2019 kann ich die Ausbildung jetzt auch besser mit meiner beruflichen Tätigkeit verknüpfen und bringe so meinem Arbeitgeber zusätzlichen Mehrwert.
 

Was genau nehmen Sie für Ihren Berufsalltag aus Ihren Weiterbildungen mit?

Die Handelsschule edupool.ch wie auch der Technische Kaufmann vermitteln viele Grundlagen die sehr wertvoll für das Berufsleben sind. Mir wird das neue, zusätzliche Wissen sehr helfen – noch viel mehr jedoch die Herangehensweise an Probleme und das Entwickeln von Lösungen. 

Ich habe mich auch Dank der Ausbildungen stetig weiterentwickelt. Nicht nur schulisch, sondern auch beruflich und privat. An dieser Stelle möchte ich all meinen Klassenkamerad*innen, Dozent*innen, meinen Arbeitskolleg*innen und vor allem Personen meinem privaten Umfeld herzlich danken.


Wie erleben Sie den Online-Unterricht?

Ich arbeite zu fast 100% digital, bin mir Home-Office gewohnt und bin allgemein technisch versiert. Deshalb machte ich mir da keine Sorgen. Das zB. hatte für einzelne Klassen auch sehr schnell eine Online-Lösung. 

In unserer Klasse wurde aus verschiedenen Gründen diese Lösung nicht direkt umgesetzt, da man vermutlich zu Beginn davon ausgegangen ist, dass Corona nur ein bis zwei Monate dauert und man deshalb in der Erwachsenenbildung einzelne Tage umgeplant hat. Als der 100%-ige Online-Unterricht eingeführt wurde, habe ich mich aber gut zurechtgefunden. 

Mit der Zeit stellte ich bei mir persönlich allerdings fest, dass die Ausbildungsqualität bzw. Lernqualität nachlässt. Dies einerseits durch den verminderten Austausch mit den Klassenkamerad*innen vor, während und nach dem Unterricht. Andererseits ist Online-Unterricht einfach nicht das Gleiche wie Präsenz vor Ort. Insgesamt war es eine grössere und vor allem längere Herausforderung für alle Beteiligten als anfangs gedacht.


Warum haben Sie sich für das zB.  Zentrum Bildung Brugg (ehem. Erwachsenenbildung BWZ Brugg) als Ausbildungsinstitut entschieden?

Das hat vor allem regionale Gründe. Das damalige BWZ ist in Brugg an einer Top-Lage, sehr vielfältig im Bereich der Erwachsenenbildung (Sprachen, div. KV und ICT Ausbildungen) und gut vernetzt. Der Übergang zum zB. Brugg führte zu keinerlei Einschränkungen und ich würde meine Ausbildung heute wieder beim zB. starten.

Wie nehmen Sie die Dozierenden wahr?

Ich finde unsere Dozierenden sind sehr stark in Ihren jeweiligen Gebieten und bringen den Stoff methodisch/didaktisch gut rüber. Mich hat erstaunt, wieviel Detailkenntnisse die Dozierenden in den jeweils anderen Fächer mitbringen. Besonders interessiert hat mich die Verknüpfung von Ausbildungsinhalten zur Praxis. 

Das ist nur möglich weil jeder Dozent neben seiner Ausbildungstätigkeit auch jahrelange Erfahrung und/oder aktuelle Tätigkeiten (Arbeitnehmer*in/Unternehmer*in) in seinem Bereich ausfüllt.

Erzählen Sie uns von einer witzigen Begebenheit aus einer Ihrer Weiterbildungen?

Spontan fällt mir keine bestimmte Begebenheit ein. Es ist eher so, dass wir vor-, nach- und sogar während dem Unterricht Spass haben. Dies vor allem dank humorvollen Klassenkamerad*innen und Dozierenden. So lernt man direkt leichter und ist viel motivierter.

Herzlichen Dank für das Interview, Herr Steinmann!
Ebenfalls vielen Dank für das angenehme Interview, Frau Lindner.

 

Standort Brugg

Standort Bad Zurzach